Wie wollen wir sterben?
(HAD) Im Frühjahr 2010 brach das Buch Wie wollen wir sterben? weitere Dämme in die seit dem Erfolg des Patientenverfügungsgesetzes 2009 neu entflammte Debatte über Selbstbestimmung am Lebensende und das Recht auf Suizid. Der Arzt Dr. Michael de Ridder,
Jahrgang 1947, arbeitet seit dreißig Jahren als Internist und leitet die Rettungsstelle des Vivantes-Klinikums Am Urban in Berlin-Kreuzberg. 2009 erhielt er den Ossip-K.-Flechtheim-Preis des Humanistischen Verbandes Deutschlands, Landesverband Berlin für sein gesundheitspolitisches Engagement. Die folgende Rezension des Buches von Dr. Christine Weinhold, Mitarbeiterin der Bundeszentralstelle Patientenverfügung des HVD unterstützt das Plädoyer des Autors für den ärztlichen Dialog mit den Patienten, der in der Praxis häufig vernachlässigt wird. De Ridder schneide auch Tabuthemen an wie z. B. den ärztlich assistierten Suizid und schreckt nicht davor zurück, dieses „standesrechtliche Dogma“ anzugreifen. De Ridder beschreibe dies anhand vieler Beispiele aus seiner beruflichen Praxis. Die Sprache des Buches sei für medizinische Laien gut verständlich.
Im Netz finden sich mehrere Videos, die den Autor zeigen und dies belegen.
Die ausführliche Rezension finden Sie hier als PDF.

