Willkommen

Die „Humanistische Akademie Deutschland (HAD)“ gibt es seit März 2006. Wir wollen an Theorie und Geschichte des Humanismus interessierte Nutzer helfend begleiten. Sie finden auf unserer Homepage Informationen über Veranstaltungen der Humanistischen Akademien, über humanistische Debatten und Publikationen und sind herzlich zur Kritik und Beteiligung eingeladen.

Nähere Hinweise zur Akademie finden Sie hier. In loser Folge erscheinen Meldungen. Wir verweisen auf die Online-Zeitschrift „humanismus aktuell“

Historische Kulturwissenschaften

Gibt es Kulturwissenschaft oder sollte es besser Kulturwissenschaften heißen? Das bei „humanismus aktuell“ von Siegfried R. Krebs rezensierte Buch behandelt diese Frage. Das Problem bleibt zwar offen, doch führt Offenheit in den Wissenschaften oft zu neuen Erkenntnissen ebenso wie zu neuen Fragen und zu interessanten Publikationen.

Freidenkergeschichten

Wie ist es zu den ersten Konfessionsfreienbewegungen gekommen? Welche Organisationen standen am Anfang? Was wollten und erreichten sie? Lässt sich daraus etwas für das Heute lernen? Ende 2011 erschien in 2. (verbesserter) das erstmals 1997 erschienene Buch von Horst Groschopp „Dissidenten“. Derzeit liegen zwei Rezensionen und ein Interview vor. Alle Texte stellen aktuelle Bezüge her.

Barmherzigkeit und Menschenwürde

(HAD) Der soeben erschienene vierte Band der Schriftenreihe der Humanistischen Akademie Berlin ist das Resultat zweier Tagungen und eines Kolloquiums der Humanistischen Akademie Deutschland 2009 und 2010.
Titel und Untertitel überschreiben die nun gedruckten Texte nicht nur pragmatisch, sie sind sozusagen Programm.

Transplantationsfragen

Ist die Zustimmung zur postmortalen Organspende ein großmütiges Geschenk, wie der „Nationale Ethikrat“ feststellte? Wirken hier trotz der geltenden Freiwilligkeit moralische Zwänge? Sind Organe wirklich knapp oder ist der Mangel an Organen eine Folge schlechter Organisation im Gesundheitswesen? Diesen und anderen Fragen geht im Text  „Organspende – eine Hilfe mit vielen Hindernissen“  bei „humanismus aktuell“ Erwin Kress nach, Vizepräsident des HVD.

Geschenk der Palliativmedizin

Für den Arzt Prof. Dr. med. Gian Domenico Borasio ist die Palliativmedizin ein Geschenk. Schwerkranke und Sterbende wissen in der Regel jetzt besser als noch vor einigen Jahren, worum es im Leben wirklich geht. Dies schreibt der Mediziner in seinem neuesten Buch „Über das Sterben“, zu dem auf „humanismus aktuell“ eine Rezension von Erwin Kress zu lesen ist.

Laizistischer Balkanstaat

Shpresa Musaj hat Albaniens Religiosität untersucht, ein in Deutschland entweder unbekanntes Land oder eines, über das fast nur Klischeewissen kursiert: Blutrache, tanzende Derwische, stalinistische Diktatur, Albaner-Mafia oder Mutter Theresa. Das gilt auch für die Religionsverhältnisse, denn Albanien ist nicht nur ein laizistischer Staat, sondern einer mit langen historischen Wurzeln für die noch heute spürbare zwischenkirchliche und interreligiöse Toleranz der vier großen Religionsgemeinschaften.

Mit dem Teufel im Bunde

Wie viele Menschen umfasst die satanische Szene heute in Deutschland? Genaue Zahlen sind nicht bekannt. Das in “humanismus aktuell” von Siegfried R. Krebs rezensensierte Buch der Religionswissenschaftlerin Dagmar Fügmann kann auch nur schätzen. Demzufolge sind es hierzulande wohl nur zwischen zwei- und fünfhundert Personen, die in festen Gemeinschaften organisiert sind. Die ganze Szene umfasst etwa zwei- bis fünftausend.

Neues Hexentum

Das „Neue Hexentum“ sei die am schnellsten wachsende religiöse Bewegung der westlichen Welt und stehe für das sich rapide wandelnde Religionsverständnis vieler Menschen in Europa und Nordamerika. Diesen Thesen geht Jennifer Kunstreich in einem Buch mit beigefügtem kulturwissenschaftlichen Dokumentarfilm nach – eine Rezension
von Siegfried R. Krebs stellt beides vor.

FDP und Kirchenprivilegien

„Als die FDP ihre Programmaussagen noch aus liberalen Grundsätzen ableitete“, so beginnt die Rezension von Wolfgang Lüder, einem Zeitzeugen, zum Buch von Tabea Mariga Esch „Freie Kirche im Freien Staat“ über das Kirchenpapier der FDP von 1974 und dessen kirchenpolitische Begleitgeschichte. Die Wahlniederlagen der FDP 2011 sind auch in diesen Kontext zu stellen, so die Aufgabe liberaler Prinzipien durch die Parteinahme in Berlin 2008 für „Pro Reli“ und gegen „Pro Ethik“.

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