Externes

"Man muss eigentlich eine Humanismus-Ausstellung in einem repräsentativen deutschen Museum fordern – von mir aus als Ergänzung zum Luther-Lobgesang, der kommen wird: der kulturellen Gerechtigkeit und der Kultur in Deutschland zuliebe." Ein Kommentar zur Förderung des Lutherjahrs 2017.
 

Badische Zeitung (14.6.11): Am 26. Mai wurde die Sammlung des Beatus Rhenanus, die in der Humanistischen Bibliothek in Sélestat verwahrt wird, offiziell in das Register des Weltdokumentenerbes der Unesco aufgenommen.

 

Uwe Walter rezensiert in der FAZ.net das 2010 erschienene Buch von Altay Coşkun: Cicero und das römische Bürgerrecht: "Der Zahl der lieferbaren Schulausgaben nach zu urteilen gehört die Rede für den Dichter Archias zu den meistgelesenen Schriften Ciceros im Lateinunterricht."

Vier Jahre erforschten Wissenschaftler wie ein "Humanismus im Zeitalter der Globalisierung" aussehen könnte. Sie untersuchten, ob Werte universell und über Religionsgrenzen hinweg identisch seien.

Was bedeuten heute Werte wie Barmherzigkeit? Wie kann Solidarität aussehen? Die gesellschaftliche Solidarität scheint gefährdet z sein, das meinten zumindest Teilnehmer der Tagung der humanistischen Akademie und der Rosa-Luxemburg-Stiftung
Schwerpunkt dieser Ausgabe unseres Humanistischen Magazins ist ein Interview mit Dr. Horst Groschopp, dem Direktor der Humanistischen Akademie Deutschland, zum Thema Humanistische Bestattungskultur. Außerdem berichten wir über die SPD-Laizisten und die Haltung des Humanistischen Verbandes zur Imamausbildung. Hören Sie doch mal rein.
Als erste Universität in Mecklenburg öffnet die "Alma Mater rostochiensis" in Rostock anno 1419 ihre Pforten für die wissbegierigen jungen Männer aus allen deutschen und auch aus fernen Landen. Am 12. November wurde als Gründungsrektor Petrus Stenbeke berufen. Er war mit anderen Doktoren und Magistern von der Erfurter Universität gekommen. ... Humanisten wie Conrad Celtis, Ulrich von Hutten und Nikolaus Marschalk begeisterten die Gelehrten und Studenten in Rostock mit ihren Ideen und Ansichten. Gleichzeitig geriet die katholische Welt ins Wanken, als Martin Luther 1517 seine Thesen in Wittenberg öffentlich machte. Aufgrund von religiösen Unruhen in Rostock musste die Universität 1437 kurzzeitig nach Greifswald umziehen. Nach sechs Jahren Exil kehrte die Alma Mater nach Rostock zurück. Inzwischen hatte die Stadt Greifswald Gefallen an einer Universität gefunden und konnte sich dann ab 1456 einer eigenen Hochschule rühmen. Die Renaissance läutetet eine Kulturwende in vielen Lebens- und Geistesbereichen ein und stand vor allem für die Rückbesinnung auf die antiken Werte und Schriften, für das Streben nach reinen Naturerkenntnissen. Zeitgleich brachte der Humanismus ein neues Menschenbild hervor, allerdings zunächst nur in den Köpfen der Gelehrten. ... Bald reifte die Erkenntnis im armen Mecklenburg, dass beide Universitäten unter dem Zerwürfnis litten. So vereinte Friedrich Franz beide Hochschulen wieder unter einem Dach - und zwar in Rostock. Trotz der geringen Zahl der Studenten hielten neue wissenschaftliche Lehren Einzug. Die Forschungseinrichtungen wurden erweitert, 1790 wurde das Anatomische Institut eröffnet, 1793 die Landwirtschaftliche Lehr- und Versuchsanstalt, 1828 ein medizinisch-chirurgisches Krankenhaus, 1834 ein chemisches Laboratorium. Trotz der zahlreichen neuen Lehrstühle blieb die Rostocker Hochschule die kleinste im deutschen Reich. Als letztes Land im Reich führte Mecklenburg 1909 das Frauenstudium ein.