Willkommen

Die Humanistische Akademie Deutschland (HAD) ist das Studien- und Bildungswerk des Humanistischen Verbandes Deutschlands. Wir sind ein wissenschaftliches Forum für Debatten und Forschungen zu grundlegenden Fragen über Mensch, Natur und Gesellschaft, orientiert an humanistischen Prinzipien.

Humanismus ist Freude am menschlichen Leben und das soziale wie politische Engagement für Lebensverhältnisse, die es allen Menschen ermöglichen, ein selbstbestimmtes und verantwortungsvolles Leben zu führen.

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Aktuell

Vielfalt statt Reformation. Band 10 der Schriftenreihe der Humanistischen Akademie Berlin-Brandenburg erschienen

Pünktlich zum Reformationstag erscheint Band 10 der Schriftenreihe der Humanistischen Akademie Berlin-Brandenburg "Vielfalt statt Reformation. Humanistische Beiträge zum Dialog der Weltanschauungen" von Ralf Schöppner (Hrsg.).

Obwohl Religion im Leben sehr vieler Menschen in Deutschland keine Rolle mehr spielt, wird angesichts zunehmender gesellschaftlicher Spaltungen stets nur ein Dialog der Religionen gefordert. Der Band versammelt humanistische Beiträge zur Vielfalt von Lebensformen und gesellschaftlichen Integration, zu den Konfessionsfreien und zum Religions- und Weltanschauungsrecht, zum Reformationsjahr 2017, zu arabischem Freidenkertum und zum Humanismus im Islam. Die Aufsätze geben allesamt Impulse für den notwendigen aber vernachlässigten Dialog der Religionen und Weltanschauungen.

Vielfalt statt Reformation. Humanistische Beiträge zum Dialog der Weltanschauungen

Wie geht Frieden? HAD-Schriftenreihe Band 6 erschienen

Frieden ist ein humanistischer Grundbegriff und eine humanitäre Praxis. Nachgezeichnet wird, welche Bedeutung friedensethische Überlegungen in der griechischen Aufklärung und der römischen Republik, bei den Humanisten der Neuzeit und schließlich im modernen Humanismus nach 1945 hatten. Weitere Beiträge zeigen exemplarisch Friedenspraxis in Geschichte und Gegenwart: eine antike Geschichte über Flucht und Neugründung, Humanitarismus, deutsche Außenpolitik nach 1989. Zur Debatte nach einer humanistischen Seelsorge für Soldaten der Bundeswehr werden die unterschiedlichen Standpunkte – samt eines Ausblicks nach Belgien – präsentiert.

Mit Beiträgen von Hubert Cancik, Stefanie Hartmannsgruber, Thomas Heinrichs, Angelika B. Hirsch, Ralf Schöppner, Annie van Paemel, Heinz-Bernhard Wohlfarth, Frieder Otto Wolf und Andreas Zumach

Ralf Schöppner (Hrsg.)
Wie geht Frieden? Humanistische Friedensethik und humanitäre Praxis

Tagungsbericht Fachtagung: Update Humanismusforschung – Perspektiven einer eingreifenden Wissenschaft

Humanismusforschung ist nicht nur der Blick in die Vergangenheit einer geschichtlichen Tradition. Angesichts der politischen und sozialen Krisen der Gegenwart bedarf es einer Verknüpfung historischer Forschung mit aktuellen Problemlagen – einer Humanistik. Welche Beiträge leistet heute ein angeeignetes Erbe des Humanismus zur Lebensorientierung der Einzelnen und zum Zusammenleben in pluralistischen Gesellschaften? Forscherinnen und Forscher aus Deutschland, Belgien und den Niederlanden berichteten am 21. und 22. April 2017 in der Humanistischen Akademie vom Stand und den Perspektiven einer modernen Humanistik und diskutierten mit 30 interessierten Gästen.

Tagungsbericht: Humanistische Werte in der Einwanderungsgesellschaft

Zur gemeinsamen Tagung von Friedrich-Ebert-Stiftung und Humanistischer Akademie versammelten sich am 27. Oktober 2016 annähernd 100 Gäste in den Räumen der Friedrich-Ebert-Stiftung Berlin.

Humanismus als Diskriminierungsgrund?

Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes hat das Jahr 2016 zum
Themenjahr
gegen Diskriminierung aufgrund von Religion oder Weltan­schauung erklärt. In ihrem Auftrag hat der Rechtsanwalt und Philosoph Dr. Thomas Heinrichs, in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Heike Weinbach, einen Übersichtsartikel „Weltanschauung als Diskriminierungs­grund – Begriffs­dimensionen und Diskriminierungs­risiken“ erstellt.